
Um die 30 Interessierte trafen sich am Samstag, den 26. Juli am Dreifelder Weiher bei Dreifelden.
Herr Rainer Roth aus Westernohe leitete die Veranstaltung, zu der auch einige Kinder gekommen waren.

Nach einem bebilderten Vortrag über die heimischen Nachtfalter, ihre Tarnung, Abwehr und Schutz, konnten die Teilnehmer auch Fragen stellen und eigene Erfahrungen schildern.

Anhand von Belegexemplaren wurden einheimische Arten vorgestellt und die Unterschiede der einzelnen Schmetterlingsfamilien erklärt.

Nach dem Vortrag wurde es dann schon langsam dunkel und die Vorbereitungen für das Anlocken der nachtaktiven Schmetterlinge, die gewöhnlich als Nachtfalter und im Volksmund als 'Motten' bezeichnet werden, konnte beginnen

Nach dem Einsetzen der Dunkelheit und dem Einschalten der Lampen dauert es immer noch etwas, bis die ersten Nachtfalter an das Licht, dass zum Schutz der Tiere mit einem lichtdurchlässigen Stoff umhüllt ist, finden.

Da es um diese Jahreszeit erst gegen 22:30 Uhr so richtig dunkel wird, ist schon eine gewisse Standfestigkeit und Ausdauer nötig, wenn man die Vielzahl verschiedener Nachtfalterarten beobachten möchte. Einige der Teilnehmer waren schon gegangen, als der Anflug der Arten so richtig begann.
Fotos: Daria Roth