Willkommen beim NABU Rennerod


NÄCHSTER TERMIN

 

22.06.2024

Samstag

Kräuterwanderung NABU Rennerod und Westerwaldverein

Mit Kräuterpädagogin Katharina Kindgen erkunden wir die Fuchskaute zur Arnikablüte.

 9:00 Uhr Treffpunkt: Katholische Kirche Rennerod

   

Unser Jahresprogramm

Jahresprogramm 2024 des NABU Rennerod

oder nachfolgend zum Download

Auch im nächsten Jahr können Sie mit dem NABU Rennerod viel erleben.  Exkursion auf der Schmidtenhöhe, Gewässer-Exkursion, Nachtfalter bestaunen und unsere Kräuter bestimmen sind nur einige Punkte im Programm. 

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NABU Rennerod-Jahresprogramm 2024
Veranstaltungen 2024_Stand-23_11_29.pdf
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NABU-Jubiläums-Apfelbaum findet sein Zuhause

NABU-Landesvorsitzende Cosima Lindemann übergibt Geschenk zum 70. Geburtstag an den NABU Rennerod

Rennerod/Mainz – Seit Mitte letzter Woche steht auf einer Streuobstwiese des NABU Rennerod ein besonderer Apfelbaum. Der Apfelbaum wurde dem NABU Rheinland-Pfalz zu seinem 70. Jubiläum von Klimaschutzministerin Katrin Eder geschenkt und bei der Feier am 20. April 2024 durch Staatssekretär Dr. Erwin Manz der NABU-Landesvorsitzenden Cosima Lindemann überreicht.

Nach der Feier hatten alle rheinland-pfälzischen NABU-Gruppen die Möglichkeit sich für den Obstbaum zu bewerben. Die Voraussetzungen: Die Fläche auf der der Baum gepflanzt werden soll, muss NABU-Eigentum sein und eine dauerhafte Pflege des Baums muss gewährleistet sein. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Baum auch zukünftig wachsen, gedeihen und Früchte tragen kann – ein Baum für die nächsten 70 Jahre. Nach Eingang aller Apfelbaumbewerbungen entschied das Los und der NABU Rennerod erhielt den Zuschlag. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des NABU Rennerod Frank Ebendorff und weiteren Aktiven der Ortsgruppe pflanzte Cosima Lindemann den Baum am 5. Juni 2024 auf der NABU-Streuobstwiese.

NABU-Landesvorsitzende Cosima Lindemann (2. v. r.) mit dem frisch gepflanzten Jubiläumsapfelbaum beim NABU Rennerod. Von Links: Petra Groß, Rainer Roth, Cosima Lindemann, Frank Ebendorff-Heidepriem, Rainer Perlik (hinter der Kamera).

Foto: Rainer Perlik

„Streuobstwiesen sind einzigartige, wertvolle Biotope, die Tausenden von Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bieten“, sagt Lindemann. „Wir freuen uns, dass der Jubiläumsapfelbaum der Ministerin hier in Rennerod sein Zuhause gefunden hat und warten nun auf die erste Apfelernte. Wir bedanken uns beim Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz nochmals herzlich für dieses besondere Geschenk.“ > weiterlesen <


Weitere Möglichkeiten zu Teilnahme an einem Leuchtabend mit Rainer Roth sind am:

05.07.2024 bei 56459 Gemünden, Treff um 21 Uhr Parkplatz DGH / Friedhof  sowie

13.09.2024 um 19 Uhr auf dem Hofgut Schönerlen, 56244 Steinen, am Hausweiher


22. Mai 2024 Unsere Wiesenbrutvögel sind zurück

 

Exkursion im Lebensraum von Braunkehlchen, Wiesenpieper & Co.

 

Dipl.-Geograph Markus Kunz, seines Zeichens Biotopbetreuer des Westerwaldkreises, erklärt uns die besondere Flora und Fauna sowie Erhaltungsmaßnahmen westlich und südlich von Waigandshain.  

 

 

Foto: Rainer Roth
Foto: Rainer Roth

Bei bestem Wetter trafen sich recht viele Interessierte am Waigandshainer Friedhof um an der Vogelexkursion teilzunehmen.

Foto: Rainer Roth
Foto: Rainer Roth

Die jetzt reich blühenden Wiesen bieten für sich schon eine Augenweide.

Foto: Frank Ebendorff-Heidepriem
Foto: Frank Ebendorff-Heidepriem

Dipl.-Geograph Markus Kunz informierte die Teilnehmer über die Zusammenhänge zwischen Landwirtschaft und der aufwendigen Pflege der Wiesen, Mahdzeiten und den Risiken, die Bodenbrüter wie Braunkehlchen und Wiesenpieper ausgesetzt sind.

Foto: Thomas Boller
Foto: Thomas Boller

Schon nach wenigen hundert Metern konnte die Gruppe die ersten Braunkehlchen bestaunen, zwar durch das Fernglas, aber nicht weniger schön.

Foto: Frank Ebendorff-Heidepriem
Foto: Frank Ebendorff-Heidepriem

Mit geeigneten Ferngläsern oder Kameras, waren die Vögel gefühlt gar nicht mehr so weit weg. 

Foto: Rainer Roth
Foto: Rainer Roth

Da die Wiesenbrüter Insekten jagen, brauchen sie sogenannte 'Ansitzwarten', auf denen sie Ausschau nach Insekten halten.

Wenn man sie lange genug beobachtet, kann man diese flinken Kerle beim Jagen beobachten. Fliegen sie doch von ihrer Warte immer wieder ins gras und mit Beute zurück.

Hier kommen die so wichtigen Zaunpfähle ins Spiel, die für diese Vögel wichtige Sitzgelegenheiten bieten.

Foto: Rainer Roth
Foto: Rainer Roth

Im weiteren Verlauf führte der Weg die Gruppe zum Waigandhainer Weiher.

Foto: Frank Ebendorff-Heidepriem
Foto: Frank Ebendorff-Heidepriem

Hier konnte auch die zweite Wiesenbrüter-Art des heutigen Exkursionsthemas von den geschulten Augen von Markus Kunz aufgespürt werden, ein Wiesenpieper.

Zwar weit weg, aber dennoch ein Erlebnis.

Foto: Petra Groß
Foto: Petra Groß

Zu dieser späten Stunde bot der See einen tollen Anblick und Erholung für die Seele.



Bundesweite Mitmachaktion

"Stunde der Garten- & Wintervögel"

Die NABU-Gruppe Rennerod ruft alle Naturfreundinnen und -freunde auf, eine Stunde lang die Vögel im Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden. Rund 43.000 Vogelfreunde hatten im vergangenen Jahr bundesweit mitgemacht und insgesamt eine Millionen Vögel beobachtet und gemeldet. Nach dem Prinzip der „Citizen Science“, der Forschung für Jedermann, gilt: Je mehr Menschen ihre Beobachtungen zusammentragen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse. Ziel der bundesweiten Aktion ist es, einen flächendeckenden Überblick über die Entwicklung der Vogelwelt in unseren Siedlungen zu erhalten und schleichende Veränderungen insbesondere der häufigen Vögel festzustellen. Gemeinsam mit der ebenfalls von NABU im Januar durchgeführten Schwesteraktion „Stunde der Wintervögel“ handelt es sich um Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion. Große Vorkenntnisse außer dem Interesse an der Vogelwelt sind für die Teilnahme nicht nötig. Und so wird es gemacht: Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die sich im Laufe einer Stunde gleichzeitig zeigt.

 

Stunde der Wintervögel 2023: 06. bis 08. Januar

Stunde der Gartenvögel 2023: 12. bis 14. Mai


Mach mit beim Insektensommer!

Hier finden Sie unsere unsere Zwischenergebnisse von allen Aktionen.

Beim Insektensommer zählen wir, was zählt. Beobachten und notieren Sie eine Stunde lang Sechsbeiner. Insekten beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen und dabei noch die Natur vor der eigenen Haustür besser kennenlernen - all das vereint der "Insektensommer". Gezählt wird in zwei Zählzeiträumen vom 4. bis 13. Juni und vom 6. bis 15. August. Entdecken Sie das Summen und Brummen in Ihrer Umgebung und melden uns im Anschluss ihre Beobachtungen. Der Insektensommer ist eine Gemeinschaftsaktion von NABU und LBV und ihres gemeinsamen Partners naturgucker.de.


Nisthilfen für Wildbienen

Wildbienen leisten einen wichtigen Beitrag, wenn es um Artenvielfalt geht. Ohne die fleißigen Bienchen wären die Regale im Supermarkt deutlich leerer und auch die Wiesen wären trister.

 

Doch von dem akuten Insektenschwund sind nicht nur die Wildbienen, sondern auch andere Tiere, wie Schmetterlinge, betroffen.

 

Um den Insektenschwund vor der Haustür einzudämmen, helfen Nisthilfen. Vor allem sollten Sie auf einen natürlichen Garten achten. An dieser Stelle können wir Sie beruhigen. Auch ein natürlicher Garten kann kunstvoll angelegt werden und äußerst gepflegt daher kommen.

 

Hier finden Sie weitere Informationen und Anregungen:

- Insekten konkret helfen

- Sinnvolle Nisthilfen für Wildbienen

- Insektengarten pflanzen

 

Der NABU Rennerod bietet Ihnen eine platzsparende (29cm H x 7cm B x 7cm T) Nisthilfe für Wildbienen an. Diese wird regional gefertigt und erfüllt alle Wünsche einer Wildbiene.



Tipi-Freizeit 2019: Sommer, Sonne, Spaß!

Vom 19.7.-22.7.19 bot die Naturschutzjugend (NAJU) Rennerod ihre Tipi-Freizeit an. Dieses Mal nahmen 30 Kinder zwischen sechs bis zehn Jahren daran teil. Auch das Wetter war wie bestellt, so hatten die Kinder sehr viel Spaß.

 

Am ersten Tag wurde ihnen gezeigt, wie man ganz einfach aus Naturmaterialien Traumfänger und Nagelbilder basteln kann.

 

 

Den Samstag gestaltete der NABU Rennerod. Die Kinder hatten die Möglichkeit, verschiedene Sachen für Tiere zu bauen. Zur Auswahl standen Nist- und Fledermauskästen. Besonders viel Spaß hatten die Kinder bei der Verzierung der Kästen. Schließlich sollen sich die Vögel und die Fledermäuse in ihren neuen Behausungen pudelwohl fühlen.

Sonntags ging die Gruppe zunächst in den Wald. Durch eine Waldralley erkundeten sie einige Baumarten  und fanden vieles über die Waldbewohner heraus.  Zwischen etwas Theorie war dabei viel Platz für Spiel und Spaß.

Am letzten Tag haben sich die Kinder mit dem Thema „Müll“ befasst. Um in kurzer Zeit möglichst viel davon zu sammeln, wurden sie in Kleingruppen aufgeteilt. Bewaffnet mit Warnwesten, Mülltüten und Greifern, sagten sie dem Unrat den Kampf an!