Willkommen beim NABU Rennerod

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

AKTUELL

NABU- Jugend Rennerod

Neues in der NABU Gruppe Rennerod!

Seit Februar 2016 gibt es nun auch eine Jugendgruppe für Kinder zwischen 6- 14 Jahren!

Es ist geplant sich zweimal monatlich zu treffen.

 

Also wenn du gerne bei Spiel, Spaß und Action in der Natur unterwegs bist, wissen möchtest, welche Tiere und Pflanzen vor deiner Haustüre leben und wie du sie schützen kannst, dann schau' einfach mal vorbei!

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Anstehende Termine

NAJU:  27.5. Freitag Rettet die Bienen! Warum sie so wichtig für uns sind.

 

Treffpunkt: Rewe XL Hundertmarkt  Beginn: 15:00 Uhr

Was summt denn da - Aktionsblatt 2.pdf
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              28.05. Samstag Fahrt zur Fossilienfundstätte Grube Messel

 

        Eine abenteuerliche Reise in die Vergangenheit beginnt mit

 

        einer Führung durch die Grube Messel und endet im Heimatmuseum

 

        von Messel.

8:00 Uhr, Kath. Kirche Rennerod

10:00 Uhr Führung Grube Messel (etwa 1,5 Stden)

 

Anschließend Besuch des Heimatmuseums ( etwa 1 Stde)

 

Mittag im Naturfreundehaus Mainzer Berg

 

Bei Bedarf danach noch eine Wanderung

Unkostenbeitrag: 9 Euro für das Gesamtpaket

12.06. Sonntag Rund um das“ Heidenhäuschen“,

 

       einem Bergrücken bei Hangenmeilingen mit Resten einer

 

       Gerichtsstätte aus dem 7.Jhdt. Es erwarten uns ein toller Blick über

 

       das Limburger Becken und einige botanische Leckerbissen.

 

       Führung übernimmt der erfahrene Heimatkundler und Botaniker

 

       Dieter Jung aus Hüblingen.

 

       Treffpunkt ist um 8:00 Uhr an der Kath. Kirche in Rennerod

25.06.Samstag Der erste Nationalpark in Rheinland/ Pfalz

 

       Ein unbedingtes Muss für jeden Naturfreund ist der Besuch des

 

       neuen Nationalparks Hunsrück Hochwald.

 

       Die Führung dauert 2-3 Stunden.

 

       Abfahrt von der Kath. Kirche Rennerod um 7:30 Uhr

 

       Unkostenbeitrag: 10 Euro

Das neue Jahresprogramm ist online

Die Termine für das kommende Jahr 2016 wurden festgelegt.

 

Wir hoffen auf viele Mitglieder des NABU- Rennerods und auch auf neue Menschen,

die sich für den Naturschutz einsetzen möchten.

 

Genaue Informationen finden sie hier.

 

Auch als Pdf- Datei zum Downloaden!

Auch das Jahresprogramm des gesamten NABU Rhein- Westerwalds ist online!
NABU-Veranstaltungskalender 2016.pdf
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Jahresabschluss 2015

Bei schönem Wetter machten wir einen Spaziergang an die Krombachtalsperre.

Alle waren überrascht, über die gewaltige Veränderung des Ostufers.

Man hatte entlang des Radweges  bis fast zur Landesgrenze gute Sicht auf die Talsperre.

Die gesamte Bestockung, bis auf die Bäume unmittelbar entlang des Radweges und einige kleine Buschgruppen oder einzelner Bäume, war beseitigt worden.    

Diese Maßnahme hatte die SGD-Nord vorgenommen, um das Ufer wieder in die ursprüngliche Gestalt zu bringen, wie es bei Begründung der Vogelfreistätte in den fünfziger Jahren ausgesehen hatte.  

Eine schwere Maschine schaffte dies in knapp 3 Tagen.

Um das Gelände offen zu halten wird spezielles Weidevieh auf der 2,5 ha großen Fläche eingesetzt.

Sinn und Zweck der Maßnahme ist es, geeignete Rastplätze für viele durchziehende (vor allen Dingen Limikolen, gleich Watvögel)   und Brutplätze für einige selten gewordene Arten, wie u.a. Bekassine oder Kiebitz, zu schaffen.

Von dem Beobachtungsstand wird man das Treiben sehr gut beobachten können.

Wir wünschen uns einen großen Erfolg mit  

diesem Projekt.


Exkursion durch die "Koblenzer Serengeti",           die Schmidtenhöhe

Am 28. Juni bei angenehmen frühsommerlichen Temperaturen und viel Sonne sind wir vom NABU Rennerod zu Gast beim NABU Koblenz auf der Schmidtenhöhe. Das Gebiet oberhalb von Koblenz an der B49 nach Montabaur war viele Jahre Panzerübungsplatz.

Es glich eher einer Schlammwüste als einem Naturparadies. Und dennoch, in den zahlreichen Fahrspuren, wo sich regelmäßig Regenwasser sammelte, fand gerade die seltene Gelbbauchunke, die auf temporäre offene Flachgewässer angewiesen ist, ideale Lebensbedingungen.

Heinz Strunk, einer der Vorsitzenden vom NABU Koblenz und von Beginn an begeisterter und engagierter Naturfreund auf der Schmidtenhöhe, erklärt uns die Entwicklung. Als der militärische Übungsbetrieb in weiten Teilen eingestellt wurde, drohte das Gelände zu verbuschen. Viele Fahrspuren verschwanden und die Gelbbauchunken wurden immer weniger. Es musste etwas geschehen, um den besonderen Charakter der Landschaft und somit den Lebensraum für seltene Arten zu erhalten. Unter der Leitung von Siegfried Schuch entwickelte der NABU Rheinland-Pfalz das Konzept der Halboffenen Weidelandschaft. 2009 fiel der Startschuss, als Vertreter des NABU zusammen mit der damaligen Landes-Umweltministrin Margit Conrad zu den ersten Taurus-Rindern die Konik-Pferde in das Gebiet entließen.

Jetzt nach 6 Jahren fahren wir mit dem Planwagen, der bereits vielen BUGA-Besuchern 2011 das Gebiet näherbrachte, durch das Gelände. Eine abwechslungsreiche Graslandschaft mit Buschgruppen, Einzelbäumen und Waldstücken bietet Goldammer, Neuntöter und vielen anderen, zum Teil seltenen Singvögeln eine Heimat.

Wir halten an einem Tümpel, wo Heinz Strunk eine Gelbbauchunke herausfischt und uns den leuchtend gelb gefleckten Bauch der Amphibie zeigt.

Danach verweilen wir an blumenreichen Wiesen, wo zahlreiche Orchideen blühen: rosa-lila die Händelwurz und das Übersehene Knabenkraut, dazwischen die Bienen-Ragwurz. Eine ganz besondere Blume, die einem bunten Insekt ähnelt und so die Bestäuber auf Paarungssuche anlockt.

Schließlich halten wir im Waldschatten, wo die Weidetiere an der Futterstelle Zuflucht vor der Mittagssonne gefunden haben. Hier erklärt uns Heinz Strunk die Herkunft der Taurus-Rinder. Die schwarzen Tiere beeindrucken durch ihre Statur, typisch sind die hellen(Mehl)Schnauzen und die großen geschwungenen Hörner.

Sie stammenvon Züchtungen der Gebrüder Heck(Zoodirektoren in München und Berlin), die zum Ziel hatten, den Auerochsen unser ausgestorbenes Urrind wieder ins Leben zu rufen. In neuerer Zeit wurden Spanischer Kampfstier und die italienische Rasse Chianina eingekreuzt, um die Größe der Urrinder zu erreichen. Im Ergebnis kommen die Taurus-Rinder ihren wildlebenden Vorfahren schon recht nah. Die Konik-Pferde kommen aus Polen, mit ihrem dunklen Aalstrich auf dem Rücken haben sie noch viele Merkmale der ursprünglichen Wildpferde.

Es geht lebhaft zu am Unterstand. Einige der temperamentvollen Pferde sind durchaus zutraulich. Die Kinder in unserer Gruppe können sie streicheln und ihnen den Hals kraulen.

Unser Exkursionsleiter führt uns außerdem noch zur Fangstation und an die Scheune für Winterfutter.

Im Grunde sind die Weidetiere über das ganze Jahr Selbstversorger. Nur bei besonders widrigen Bedingungen wird zugefüttert. Im Winter wird auch viel von Sträuchern und Bäumen gefressen. Mit ihren Hörnern reißen die mächtigen Bullen die Zweige herunter und auch die Kühe fressen von der saftigen Rinde. So bleibt die Landschaft offen.

Ja, Fangstation, Impfungen, veterinärmedizinische Untersuchungen müssen laut Gesetz sein, ebenso wie die Trinkbrunnen. Wobei auf Letztere hätte man durchaus verzichten können. Worauf der NABU aber nicht verzichten will, das sind die gepanzerten Fahrzeuge.

Einmal im Jahr für 2 Wochen sind zahlreiche Freunde historischer Militärfahrzeuge hier oben unterwegs. Fahrgassen werden abgesteckt, wo auch mal Erde, Schlamm und Büsche geschreddert werden.

Ein Abenteuerspielplatz, der schon einige Wanderer, die in der Natur Ruhe und Frieden suchen, sehr verwunderte.

Aber es ist eben eine günstige Top-Biotoppflege. 350 Kleingewässer und Tümpel sorgen derzeit dafür, dass sich die Gelbbauchunken und andere Amphbien wie der Laubfrosch prächtig vermehren.

Das Alles bringt uns Heinz Strunk auf unterhaltsame und humorvolle Art nahe.

Mit Augenzwinkern erzählt er uns von seinen Erlebnissen mit Mensch, Tier und Landschaft auf der Schmidtenhöhe.

Uns hat die Exkursion sehr gefallen und auf jeden Fall wollen wir wiederkommen.

Denn die Weidelandschaft ist in Entwicklung, Neues und Überraschendes ist jederzeit möglich.

 

Vogelstimmenwanderung

Vogelbeobachtung im Bereich der Krombachtalsperre am frühen Morgen am 3. Mai

Das entdeckte Wacholderdrosselnest mit den fast flüggen Jungvögeln.
Das entdeckte Wacholderdrosselnest mit den fast flüggen Jungvögeln.

Trotz schlechter Witterung, windig, kalt und feucht, konnten wir über 30 verschiedene Vogelarten beobachten. Wir lernten die unterschiedlichen Stimmen der einzelnen Arten und auch ihre Bedeutung kennen, ob es sich also um Revierverteidigung der Männchen, um Lockrufe oder Angst- bzw. Drohrufe oder um Stimmfühlungslaute handelte. Wir erfuhren etwas über die auffälligen Erkennungszeichen sowie die speziellen Verhaltensweisen der verschiedenen Vogelarten. Wir endeckten auch einige Nester, wie z.B. die runde Kugel des Zaunkönigs, geschickt in den Beobachtungsstand eingebaut, und ein Wacholderdrosselnest, hoch und ganz frei in der Astgabel einer alten Weide mit 3 fast flüggen Jungen. Ein besonderes Highlight war ein durch Lockrufe angelockter und sehr aufgeregter Kuckuck, der eine Zeitlang über uns her flog und immer wieder auf erhöhter Warte Platz nahm und den vermeintlichen Konkurrenten mit dauerhaftem "Kuckuck, Kuckuck" Paroli bat. Mit Recht, kann man sagen: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Ein gelungener Ausflug am Sonntagmorgen wurde mit der Vorführung aller Stimmen, der gehörten und beobachteten Vögel im Rathaus in Rehe abgeschlossen.

Pflegeschnittmaßnahmen auf der Streuobstwiese     in Rennerod

  Vor dem Baumschnitt.                               Nach dem Baumschnitt.

Dieser Baum, ein Boskoop-Apfelbaum, und so sahen viele Obstbäume aus, schreit förmlich nach einem Pflegeschnitt. 

Daher entschieden wir uns kurzerhand für den Einsatz von geschulten Fachkräften.

Wie man, sieht haben diese den stark verkrebsten und ungepflegten Bäumen einen ordentlichen Schnitt verpasst.

Anschließend wurden die Schnittstellen mit einem Baumwachs zu geschmiert.

Die Beseitigung der abgeschnittenen Äste war dann noch unsere Aufgabe.
Das Foto "Vor dem Schnitt" zeigt, wie es in der Nähe eines Fast-Food Restaurant häufig aussieht.

Pfui Teufel-Welch  eine Verschandelung der Landschaft und Belastung der Umwelt !!!

Stunde der Gartenvögel 2015


Zum elften Mal rufen NABU und LBV zur bundesweiten „Stunde der Gartenvögel“ auf. Vom 8. bis 10. Mai werden wieder bundesweit Vögel in Gärten, Parks und auf Balkonen gezählt! Die Aktion bietet Spaß für Groß und Klein - Machen Sie mit und melden Sie uns Ihre Beobachtungen!!

Mehr zur Mitmachaktion erfahren Sie hier!

Bundesweite Mitmachaktion                                „Stunde der Gartenvögel“

Vom 8. bis 10. Mai findet zum elften Mal die „Stunde der Gartenvögel“ statt.Die NABU-Gruppe Rennerod ruft alle Naturfreundinnen und -freunde auf, eine Stunde lang die Vögel im Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden.Rund 43.000 Vogelfreunde hatten im vergangenen Jahr bundesweit mitgemacht und insgesamt eine Millionen Vögel beobachtet und gemeldet.Nach dem Prinzip der „Citizen Science“, der Forschung für Jedermann, gilt: Je mehr Menschen ihre Beobachtungen zusammentragen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse.Ziel der bundesweiten Aktion ist es, einen flächendeckenden Überblick über die Entwicklung der Vogelwelt in unseren Siedlungen zu erhalten und schleichende Veränderungen insbesondere der häufigen Vögel festzustellen.Gemeinsam mit der ebenfalls von NABU im Januar durchgeführten Schwesteraktion „Stunde der Wintervögel“ handelt es sich um Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion.Große Vorkenntnisse außer dem Interesse an der Vogelwelt sind für die Teilnahme nicht nötig.Und so wird es gemacht: Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die sich im Laufe einer Stunde gleichzeitig zeigt. Unter www.stundedergartenvoegel.de gibt es für Teilnehmer eine Zählhilfe sowie ein Online-Meldeformular.

Geeignete Nistplätze für Vögel schaffen

                                           war unser Motto

Für Vögel wird die Suche nach einem geeigneten Nistplatz immer schwieriger.
Aus diesem Grund wollen wir mit Nisthilfen die Wohnungsnot ein wenig lindern.
Deshalb haben wir in mehreren Gemeinden einige Nistkästen für Vögel aufgehängt, speziell für Meisen.
Diese Kästen werden gerne angenommen von:
Kohl- Blau- und Tannenmeise sowie Kleiber, seltener von Trauerschnäpper und Sumpfmeise oder nur ganz selten von Haubenmeise.
Nistkästen erfüllen auch im Winter eine wichtige Aufgabe. Sie bieten nicht nur Vögeln, sondern auch Insekten,
Fledermäusen oder Siebenschläfern einen sicheren und warmen Unterschlupf.


Beim Aufhängen von Nistkästen sollte man einige Regeln beachten: 

- Ein naturnahes Umfeld für ausreichend Nahrung muss vorhanden sein.
 
- Unmittelbar an Straßen ist Verkehrstod vorprogrammiert.( Bei ca. 10 Tsd. Fütterungen 

  passiert ein Unglück irgendwann immer)
 
- Ständige Störungen durch Katzen erzeugt Stress und birgt große Gefahren für die Vögel.
 
- Die Höhe der Aufhängung ist für Vögel fast ohne Bedeutung. (Gefährdung 

  durch Beutegreifer in Bodennähe allerdings größer) 
 
- Eine östliche bis südliche Himmelsausrichtung ist am besten, und der Kasten vor allen 

  Dingen nicht in offenem Gelände und starkem Wind ausgesetzt.
 
- Einzelne, auch große Bäume oder Baumgruppen, sowie kleine Gärten mit weitabgelegenen,

  über 100 m entfernten,  guten Nahrungsquellen (Wälder ,Feldgehölze  etc.) sind ungeeignet.
 
- Aufhängen nur mit Alu-Nägeln oder mit Draht, freischwebend an Ästen, aber windgeschützt.
 
- Abstände  der Kästen von 30-50 m sind zweckmäßig, sonst vergeuden die Vögel zu viel 

  Energie zur Verteidigung ihres Reviers gegen Konkurrenten. 
 
- Eine jährliche Reinigung, mit Entfernung sämtlichen Inhaltes, im Herbst oder Frühjahr ist 

  unbedingt erforderlich, aber ohne Verwendung von Sprays
  oder chemischen Reinigungsmitteln.
 
Wir haben viele Gebiete aufgesucht und ihre Tauglichkeit für eine Vogelbrut begutachtet, schließlich die Kästen mit eingebrannten Nummern aufgehängt und notiert.
 
Für jede Gemeinde ist eine andere Person zuständig, welche Kontrollen und Reinigung der Kästen übernimmt.
 
Wir sind gespannt und hoffen auf einen guten Erfolg.
 
Eines sollte man noch bedenken:


Nisthilfen gleichen  keineswegs die negativen Einflüsse menschlicher Zivilisation aus. 
Sie mildern sie lediglich für einige wenige Arten.


 Deshalb bleibt als übergeordnetes Ziel: Schutz naturnaher Lebensräume

Ein großartiges Naturschauspiel

Dies ist kein Mückenschwarm, sondern ein Bruchteil der in Haiger übernachtenden  Bergfinken auf dem Flug zur Nahrungssuche.
Dies ist kein Mückenschwarm, sondern ein Bruchteil der in Haiger übernachtenden Bergfinken auf dem Flug zur Nahrungssuche.

Ein großartiges Naturschauspiel
 
kann man derzeit in Haiger-Steinbach erleben. Nachdem Presse, Funk und Fernsehen schon sehr ausgiebig darüber berichteten, wollten wir uns das auch einmal ansehen.
Wir konnten abends den Millioneneinflug von Bergfinken zu ihren Schlafplätzen und morgens den Ausflug zu ihren Futterstellen erleben. Nach Schätzungen von Experten waren es an diesem Abend ca. 3 Mill Vögel, die uns an diesem Abend überflogen. Am nächsten Morgen beim Abflug in genau dieselbe Richtung ging alles viel schneller. Bereits nach 20 Min waren alle Vögel weg.
 
Wenn im Brutgebiet dieser Vögel in ganz Skandinavien, im Norden und Osten Europas sowie Westsibirien entweder die Nahrung wie Sämereien, speziell Bucheckern knapp werden oder durch große Schneemengen zugedeckt werden, sammeln sie sich, so wie wir es von den Schwalben kennen und fliegen Richtung Süden bis sie wieder einen reichgedeckten Tisch in unseren deutschen Buchenwäldern finden. Die erste Invasion von nur 500 Bergfinken fand in Haiger schon vor Weihnachten statt.
 
Liebe Naturfreunde, wer dieses Spektakel noch erleben möchte, muss sich beeilen. Es wird wohl nicht mehr all zu lange anhalten, sei es, weil auch hier das Nahrungsangebot knapp wird oder weil bei den Vögeln Frühlingsgefühle aufkommen und sie fliegen zurück in ihre Brutgebiete.

Stunde der Wintervögel 2015


Zum fünften Mal rufen NABU und LBV zur bundesweiten Stunde der Wintervögel auf. Vom 9. bis 11. Januar werden wieder bundesweit Vöggel in Gärten und auf Balkonen gezählt! Neben den Standvögeln, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich dabei zusätzliche Wintergäste beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa ziehen. Die Aktion bietet Spaß für Groß und Klein - Machen Sie mit und melden Sie uns Ihre Beobachtungen!!

Mehr zur Mitmachaktion erfahren Sie hier!

Vergrößerung unserer Streuobstwiese

Der NABU Rennerod war wieder aktiv !
 
Am 7. November war es endlich soweit. Da wurden  21 Obstbäume zur  Vergrößerung unserer Streuobstwiese ausgangs Rennerod in Richtung Waldmühlen von einer heimischen Baumschule geliefert.
Wir wollten unbedingt  gute alte Obstsorten fördern, wie z.B. bei Apfelbäumen, den  Boskoop ,die Schafsnase oder den Kaiser Wilhelm. Birnbaum, Hauszwetsche,  Süßkirsche und Quitten sollen  für ein wenig Vielfalt auf der Fläche sorgen. Alle Pflanzen sind kräftige Hochstämme, so, wie man diese Bäume früher immer bevorzugte.
Die Baumschule führte auch die Pflanzung durch, setzte 2,50m hohe Pfähle zu den Bäumchen und verband diese mit dicken Hanfstricken. Zwei Klappmanschetten übereinander gelegt dienen dem Schutz vor Wildverbiss auch bei hoher Schneelage.
Wer sich für die vielen verschiedenen Obstsorten interessiert, kann ja einmal unsere Streuobstwiese besuchen und auf kleinen Schildern, viele alte, heimische Arten kennen lernen.
 
Hoffentlich habt ihr Freude an einer herrlichen  Frühjahrsblüte und sogar bald schon an einem köstlichen Obstgenuss auf unserer Streuobstwiese.
 
Ein besonderer Dank geht an die Umweltbeauftragten sowie Naturschutzbeauftragten der Verbandsgemeinde Rennerod und an die Verbandsgemeinde Rennerod, mit deren finanzieller Unterstützung es nur möglich war, dieses schöne Projekt durchzuführen.   -P.K.-

Der Habicht ist "Vogel des Jahre 2015"

Der Habicht - Vogel des Jahres 2015. Foto: Peter Kühn
Der Habicht - Vogel des Jahres 2015. Foto: Peter Kühn

Neues Jahresprogramm online

Die Termine für das kommende Jahr 2015 wurden festgelegt.

 

Wir hoffen auf viele Mitglieder des NABU- Rennerods und auch auf neue Menschen, die sich für den Naturschutz einsetzen möchten.

 

Genaue Informationen finden sie hier.

 

Auch als Pdf- Datei zum Downloaden!

 

Bat-Night 2014

Viele Kinder und Jugendliche, teils mit ihren Eltern oder Omis sowie Opis, haben die Bat-Night im Reher Rathaus mit erlebt.

Frau Ursula Schäfer aus Herborn konnte die Besucher, insbesondere die Kinder, mit ihrem sehr kindgerechten, lustigen und spannenden Vortrag äußerst begeistern.

Hier nur ein kleines Beispiel, wer weiß schon, dass Fledermäuse pro Jahr nur 1 Baby bekommen, im Gegensatz zu den meisten anderen kleinen Tieren.

Mitgebrachte Pflegetiere, die Verletzungen hatten, machten sich alsbald durch Laute höchster Frequenzen für die Kinder bemerkbar. Erwachsene lauschten meist vergebens, die Stimmfrequenzen liegen zu hoch. Die Tiere hatten Hunger und meldeten sich. Jeder durfte jetzt mal ran, die Fledermäuse streicheln und natürlich auch füttern.

Hierzu setzte Frau Schäfer jeweils ein Tier auf die Hand eines Kindes, und dies reichte dann dem gierigen kleinen Vampir mit der Pinzette einen Mehlwurm und der Hungerleider schnappte gierig zu.

Alle 30 mitgebrachten Würmer fanden schnell ihre Abnehmer.

Die spätabendliche Beobachtung durch Anlocken mit Bat Detektor im natürlichen Lebensraum musste wegen einsetzenden Regens leider abgebrochen werden.

 

Wer mit uns die Schönheiten und das vielfältige Leben im herbstlichen Wald erleben möchte, sollte es nicht versäumen, am 11. Oktober um 14 Uhr an der katholischen

Kirche zu stehen. Wir werden allerdings nicht wie angekündigt in den Lahn Auen wandern, sondern in näheren heimatlichen Gefilden bleiben.     -P.K.-

Vogel des Jahres 2014

Der Grünspecht

Zum Vogel des Jahres 2014 wurde der Grünspecht (picus viridis) gewählt. Er benötigt alte Bäume, in die er seine Höhlen bauen kann. Die meiste Zeit findet man den Grünspecht aber auch am Boden, wo er unermüdlich nach Ameisen sucht. Hier erfahren Sie mehr über ihn...

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Aktion:                      Bild des Monats

Liebe Naturfreunde,

die Aktion "Bild des Monats", in unserer Region, soll Sie anregen hinaus zu gehen und schöne Augenblicke unserer Natur festzuhalten. 

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